BIG ONE Für ALLE die Spass haben wollen

RE: Zurück aus dem Land der Scoten....

#16 von Rudnik , 10.10.2011 21:07

Moin Linus,

das erscheint auf den ersten Blick sicher eine Frage von Relevanz zu sein. Allerdings hinkt der Vergleich Elsass/Schottland wohl ein wenig, da Schottland unwesentlich größer ist...
Bei uns hat sich das halt aus Planungsgründen so ergeben, mal ganz abgesehen davon, das wir erst das zweite Mal da waren...

Woher kommt eigentlich Deine Aqua-Phobie?
Vor garnicht allzulanger Zeit haben sich ein paar pfiffige Zeitgenossen überlegt, daß es doch die Möglichkeit geben müßte, trockenen Fußes, optional mit fahrbaren Untersatz, eine größere geschlossene Wasserfläche zu überqueren, ohne Gefahr zu laufen, als Fischfutter zu enden und siehe da: die Fähre ward erfunden....
Ist eigentlich ganz nett, so eine Bootstour zu Beginn und am Ende eines solchen Ausfluges, kann ich nur empfehlen, das mal zu tun. Lustigerweise lief im dänischen Fernsehen auf der Rücktour "Braveheart"....

In Erinnerung schwelgend grüßt

RUDI


Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung...

 
Rudnik
Beiträge: 68
Punkte: 46
Registriert am: 26.02.2010


RE: Zurück aus dem Land der Scoten....

#17 von Linus , 19.10.2011 20:04

Zitat von Rudnik

Woher kommt eigentlich Deine Aqua-Phobie?


Was heißt denn "Aqua-Phobie"? Ich gehe nur davon aus, dass der Schöpfer oder die intelligenten Landmassen selbst sich bei der Entstehung, Plattentektonik und Erosion etwas gedacht haben. Also meine ich, dass es schon einen tieferen Grund hat, dass der Mensch kein Fisch, das Motorad kein Boot und Schottland nicht auf dem europäischen Festland zu finden ist. Weil ich hier bin und nicht dort, ist das für mich kein Grund über´ s Wasser zu gehen ... Das einzige, was ich aktzeptieren würde, wäre so ein Nachen, ein kleines selbstgebasteltes Zweidrei-Mann-Boot ... aber sonst ... Als gäbe es nicht genug Ecken in der von mir auf "normalem" Wege erreichbaren Umgebung, die ich noch nicht kenne ...

Insofern kannst Du Dir nur dunkel vorstellen, welche Aversion ich gegen das allseits angepriesene, mit zig Sonderangeboten schmackhaft gemachte, widersinnigerweise mit unser aller Steuergeld subventionierte Umher-Fliegen habe. Das ist Teufelszeug. Es gehört sich nicht, dass sich Menschen plötzlich in einer eigentlich unmöglichen Geschwindigkeit auf anderen Kontinenten wiederfinden ... und das auch noch für 250 € Eine-Woche-Flug-und-Voll-Pension-all-invlusive.

 
Linus
Beiträge: 742
Punkte: 596
Registriert am: 01.09.2009

zuletzt bearbeitet 19.10.2011 | Top

RE: Zurück aus dem Land der Scoten....

#18 von Linus , 19.10.2011 20:07

Tja ... also der Reihe nach.

Relevanz? Vielleicht meintest Du, dass Schottland wesentlich größer ist, als das Elsaß (und eben gearde nicht unwesentlich)? Und damit wolltest Du vielleicht sagen, dass man im Gegensatz zum relativ kleinen Elsaß eben ein paar mehr Reisen für so ein großes (und wie wir gesehen haben, großartiges ) Land benötigt. Dann habe ich das verstanden. Mitnichten wollte ich auch Deine Schottlandfahrt kritiseren. So eine Kritik läge mir genauso fern, wie Schottland selbst. Und außerdem fährst Du ja doch nicht "andauernd" hin, sondern warst erst zum zweiten Male dort.

Nein ... ich dachte nur, dass es vielleicht Dir und auch anderen so geht, dass man feststellen muss, dass man - vielleicht einfach aus irgendeiner Form der Gewohnheit - immer wieder die gleichen Reiseziele ansteuert. Viele machen jahrelang ihren Familienurlaub an immer gleichen Stränden, ihre jährlich-obligatorische Motorradtour ins ewig gleiche Motorrad-Eldorado und es gibt welche, die fahren jeden Winter in "ihr" Skigebiet XY ... solche, die sich das heutzutage leisten können, soll es in anderen Bevölkerungschichten tatsächlich geben.

Nicht zuletzt werden wir - unser kleiner Haufen der echten und tatsächlichen SuperFoursFans selbst - ja was die Treffen der letzten Jahre angeht, geradezu magnetisch von den beiden Polen Germane und Manni in das Magnetfeld Vogelsberg angezogen ... brav und vor allem, weil es immer so scheee ist, fahren wir auch zum dreihundertsiebzehnten Mal hin und sind immer wieder begeistert von Beherbung, Verköstigung und Landschaft. Niemand käme auf die Idee, das zu ändern ... wo könnte es denn anderswo überhaupt besser sein?

Aber wie auch immer ... es ist ja nicht schlimm und wohl auch irgendwie normal, dass man einen solchen Hang zur Wiederholung hat ... was soll´ s auch ...

 
Linus
Beiträge: 742
Punkte: 596
Registriert am: 01.09.2009

zuletzt bearbeitet 19.10.2011 | Top

RE: Zurück aus dem Land der Scoten....

#19 von Tom , 20.10.2011 15:25

Das die gleichen Ziele wiederholt angesteuert werden, hat natürlich auch ganz pragmatische Aspekte: Man weiß was einen erwartet, man weiß das es aller Voraussicht nach gut werden wird, man wird sich ziemlich sicher nicht verlaufen oder verfahren und ....man wird nicht mit so unangenehmen, weil bis dahin unbekannten, Gegenden, Gepflogenheiten, Menschen und Dingen konfrontiert!
Der Teil nach den Pünktchen sollte mit etwas Ironie aufgefasst werden. Aber Tatsache ist, das der Mensch sich seit seinen Anfängen vor dem Unbekannten gefürchtet hat. - Wie sich gezeigt hat, evolutionmäßig mit großem Erfolg, denn unsere Rasse ist ja nicht ausgestorben.
Der andere Teil der Wahrheit liegt darin, dass es schon immer einzelne "verrückte" Exemplare unserer Spezies gab, die ausprobiert haben, das Unbekannte zu entdecken, Neues zu erproben usw. - Diesen Exemplaren ist der Erfolg der Menschlichen Spezies geschuldet. Mit "Erfolg" meine ich nicht erfolgreiches Überleben, sondern das Lernen vom Neuen, vom Unbekannten und das daraus untrennbar resultierende Wissen.
Leicht zu sehen, das beide Aspekte gleichermaßen wichtig sind, denn was nutzt aller Erfolg, wenn man ihn nicht mehr er-"lebt"!?
Gruß, Tom

 
Tom
Beiträge: 516
Punkte: 259
Registriert am: 26.05.2010


   

Rücklichtglas
Absagen

Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz